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Öresundspiele 2015

Ole Wendland lief im 100m Finale der U18 auf Rang 4.

Neun Leichtathleten vom SV Blau-Weiß Grevesmühlen sind mit einer Silber-, vier Bronzemedaillen und sechs Top-Acht-Platzierungen von den diesjährigen Öresundspielen im schwedischen Helsingborg zurückgekehrt. Die Silbermedaille ging auf das Konto von Stefan Schulz (U20), der den 800-Gramm-Speer gleich im ersten Versuch auf gute 42,44 Meter beförderte. Bronze erzielte er zudem mit neuer Vereinsrekordweite im Kugelstoßen. Die Sechs-Kilogramm-Kugel landete bei einer Weite 10,34 Metern. Hürdenspeziallist Niklas Burkhardt (U18) traf auf starke Konkurrenz aus Malmö. Gleich zwei Kontrahenten standen über die 110 Meter Hürden mit Zeiten unter 14,50 Sekunden in der Meldeliste. Doch Burkhardt lies sich nicht beirren und lief souverän seinen Lauf durch. Bereits im Vorlauf stellte er seine Bestleistung ein und zog als Drittschnellster mit 14,91 Sekunden ins Finale ein. Auch hier bestätigte der Grevesmühlener seine gute Form und holte mit 14,92 Sekunden und großem Abstand auf Rang vier Bronze. Medaillenchancen hätte er auch über die 100 Meter und 200 Meter gehabt. Aufgrund seines Starts bei den Deutschen Meisterschaften am 31. Juli in Jena verzichtete er in Helsingborg jedoch auf eine Teilnahme an diesen Disziplinen. Bronze gewann auch Lena Janke im Speerwurf der Altersklasse weiblich U20. Mit ihrer bislang besten Wettkampfserie und gleich vier Würfen, die die eine Weite von mehr als 30 Meter erreichten, belegte sie mit am Ende 31,18 Metern Platz drei. Nur13 Zentimeter fehlten zur Silbermedaille. Stark verbessert zeigte sich Janke auch im Kugelstoßen. Erstmals knackte sie die Acht-Meter-Marke (8,11 Meter) mit der Vier-Kilo-Kugel. Rang fünf in der Endabrechnung. Vereinskameradin Chiara Mummert steigerte sich hier um mehr als einen halben Meter. Mit neuem Vereinsrekord von 8,86 Metern landete sie in Helsingborg auf Platz drei. Ole Wendland musste sich zweimal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Dennoch zeigte er in der Altersklasse U18 gute Leistungen. Im Weitsprung landete er mit 6,22 Metern knapp 30 Zentimeter weiter als bei seiner bisherigen Bestleistung. Über 100 Meter schaffte er erstmals den Einzug ins Finale und belegte mit einer Zeit von 11,92 Sekunden ebenfalls Rang vier. Gleich drei persönliche Bestleistungen erzielte Nina Müchler (U18). Mit einer Weite von 26,07 Metern im Speerwurf erreichte sie ihre beste Platzierung (Rang 7) in Helsingborg. Im Diskuswurf schaffte sie einen neuen Vereinsrekord (25,44 Meter, Rang zehn). Im Kugelstoßen überbot sie erstmals zehn Meter (10,14 Meter, Rang neun). Platz neun erreichte sie auch im Hochsprung mit 1,46 Metern. Henrike Hoffmann (U18) startete erstmals über 400 Meter und erreichte in 68,54 Sekunden Platz 8, im Weitsprung (4,90m) und über die 200 Meter verpasste sie das Finale jeweils knapp. Teilnehmerfelder von bis zu 50 Startern erwarteten die beiden jungen Blau-Weiß-Starterinnen Lona Quednau und Gesa Dobberschütz (beide AK11). Beide schlugen sich wacker. Dobberschütz wurde Achte über 600 Meter (2:00,03 Min.), Quednau landete auf Rang 14 ( 2:02,55 Min.). Im Hochsprung sprangen beide persönliche Bestleistung. Quednau wurde Zehnte (1,20m), Dobberschütz 20. (1,16m). Über die ungewohnte Sprintstrecke von 60 Metern liefen beide mit 9,75sek (Dobberschütz) und 9,76 sek (Quednau) fast zeitgleich ins Ziel. Im Weitsprung schaffte Lona Quednau 3,99 Meter, Gesa Dobberschütz 3,78 Meter.

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