Aktuelles

Pia Ruthenberg wechselt noch in diesem Jahr zur Sportschule nach Schwerin. Hinten beobachtet Trainer Robert Siemund das Training. (Foto: Ostseezeitung)

von Robert Niemeyer (Ostseezeitung)

 

Mit einer kleinen Gruppe von Sportlern fing 2007 alles an. Mittlerweile erklimmen die Leichtathleten des SV Blau-Weiß Grevesmühlen die Siegerpodeste republikweit und über die nationalen Grenzen hinaus. Gestern hat der Landesleichtathletikverband (LV-MV) erneut die erfolgreiche Arbeit der Trainer und Übungsleiter honoriert. Grevesmühlen ist zum zweiten Mal zum Trainingsstützpunkt Mecklenburg-Vorpommerns ernannt worden. 2012 war der Titel nach zwei Jahren ausgelaufen. Nun darf sich Grevesmühlen für vier Jahre Trainingsstützpunkt des Landesleichtathletikverbandes nennen.

 

Die erneute Berufung ist Anerkennung der Arbeit der vergangenen Jahre, die hier geleistet wird“, lobte Ralf Ploen, leitender Landestrainer des Leichtathletikverbands MV. Die Sparte habe sich in ihrer Entwicklung stabilisiert. Insgesamt gibt es im Land zehn solcher Trainingsstützpunkte. Hinzu kommen die Landesleistungszentren in Rostock und Schwerin sowie der Olympiastützpunkt in Neubrandenburg. Der Verein habe die Kriterien für die Berufung ohne Anmerkungen erfüllt, ließ Dr. Peter Wegner, Geschäftsführer des Landesleichtathletikverbandes wissen. Dazu gehöre unter anderem eine erfolgreiche Leistungsspitze, aber auch eine in der Breite gut aufgestellte Sparte mit entsprechend gut ausgebildeten Trainern.

 

Es freut mich, dass wir geehrt werden“, sagte Abteilungsleiter Steffen Weihe. Der Verein gewinnt damit vor allem an Unterstützung durch den Landesverband. So gibt es eine finanzielle Förderung. Insgesamt schüttet der LV-MV 10 000 Euro an die zehn Trainingsstützpunkte aus. Mehr noch als diese kleine Finanzspritze wirkt die Netzwerkarbeit. Regelmäßige Treffen mit Verantwortlichen anderer Stützpunkte oder vom Landesverband angebotene Aus- und Fortbildungen gehören unter anderem dazu. Aktuell beweisen die Leichtathleten einmal mehr, wie erfolgreich in Grevesmühlen trainiert wird. Nächste Woche geht es für einige Sportler zum vierten Mal nach Schweden zu den Öresundspielen. Drei junge Talente haben bereits den Sprung zur Sportschule nach Schwerin geschafft. Zudem startet in wenigen Wochen mit Janika Lange eine Blau-Weiß-Athletin als einzige Starterin aus Nordwestmecklenburg bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock. Mittlerweile gibt es schon so viele Anfragen für die Trainingsgruppen, dass Wartelisten geführt werden. Sowohl bei den ganz Kleinen als auch bei den Senioren sind die Gruppen voll. „Wir suchen Trainer, auch um mit einer gesunden Gruppenstärke die Qualität des Trainings zu gewährleisten“, sagte Dirk Möller, Vereinsvorsitzender des SV Blau-Weiß Grevesmühlen.

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Leichtathletik: LM U14, U18 und Erwachsene.

Pia Ruthenberg übersprang sehr gute 2.40m
Bei den Landesmeisterschaften der U14, U18 und Erwachsenen konnten bei guten äußeren Bedingungen die Athleten vom SV Blau-Weiß Grevesmühlen in Neubrandenburg überzeugen.
 
Die erfolgreichste Athletin war Janika Lange, die bei den Frauen an den Start ging. Über die 100m Hürden konnte Janika in 15,24 sek. bei einem nicht optimalen Lauf nochmal knapp an die Deutsche  Norm laufen. Aber eine Zeit unter 15 sek. sind in diesem Jahr noch möglich, wenn im Rennen alles optimal läuft, so Trainer Steffen Weihe. Im Hochsprung konnte sie mit übersprungenen 1,63 m ihre stabile Form der letzten Wettkämpfe bestätigen und gewann wie über die Hürden die Goldmedaille.
 
Lea Georgi konnte über die 400m Hürden, die sie das erste Mal lief, ein gutes Rennen zeigen und gewann die Goldmedaille in 68,57 sek.. Die Deutsche Norm für die in Rostock stattfindenden Deutschen Jugendmeister vom 26 – 28 Juli liegt bei 66 Sekunden. Diese Zeit ist vom Leistungspotenzial noch möglich. Über die 100m Hürden konnte sich Lea in 16,30 sek. auf dem erweiterten Podest Platz sechs sichern.
 
In der W13 konnte Pia Ruthenberg im Stabhochsprung nochmals die DE-Kadernorm von 2,40 m überspringen und bedeutete gleichzeitig die vierte Goldmedaille der Blau-Weißen. Im Speerwurf zeigte Pia in diesem Jahr schon eine deutliche Leistungssteigerung und im Neubrandenburger Jahnstadion konnte sie ihre Bestleistung nochmals auf 24,60 m steigern (gleichzeitig Vereinsrekord). In der Endabrechnung belegt sie überraschend den 6. Platz auf dem erweiterten Podest.
 

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Leichtathletik: LM U16 + U20 / DM Norm für Janika!

Lief über die 100m Hürden DM Norm, Janika Lange.

Große Freude und Erleichterung herrschte am vergangenem Sonntag bei Blau-Weiß Athletin Janika Lange (18) und ihrem Trainer Steffen Weihe. Nach einem holprigen Saisonstart und Zeiten um die 16 sek über die 100m Hürden rückte die Hoffnung auf eine Teilnahme bei den deutschen Jugendmeisterschaften vom 26.-28.07. in Rostock in weite Ferne. Doch bereits im 100m Hürden Vorlauf zeigte sie sich in 15,55sek stark verbessert und das durchaus noch eine Chance besteht sich für die nationalen Titelkämpfe zu qualifizieren. Im Endlauf brachte sie es dann unter Dach und Fach, mit einer persönlichen Bestleistung von 15.07 sek knackte sie die Norm von 15.20 sek , da speilte es auch keine Rolle das sie ihren Tiel nicht verteidigen konnte und hier der sich ganz stark auftretenden Wencke Ratzlaff vom 1. LAV Rostock geschlagen geben musste.

 

Ihren Titel verteidigen konnte sie dafür im anschliessenden Hochsprung, schon etwas geschafft und bei, durch den Wind, schwierigen Bedingungen reichten ihr 1,60m zum Landesmeistertitel 2013. Für eine weitere Überraschung sorgte Lea Georgi (16), die nach langer Verletzungspause erst kürzlich wieder im Training befindliche Blau-Weiß Athletin lief in ihrem ersten 400m Rennen überhaupt mit starken 61,83 sek auf den Bronzerang. Ihr fehlen nur knapp 2 Sekunden zu der geforderten DM-Norm.Tessa Ohlsen (13) die bereist in der AK14 über 2000m an den Start ging und in sehr guten 7:28,92 min Silber gewinnen konnte, steuerte Medaille Nummer vier dazu.

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Leichtathletik: Medaillensatz bei den Westmecklenburgischen

Johanna Burmeister gewann nach Silber über 50m noch Bronze im Hochsprung..
Bei den dies jährigen Westmecklenburgischen Meisterschaften in Schwerin, waren auch zwei Athleten vom SV Blau-Weiß Grevesmühlen am Start. Bei guten Wetterbedingungen konnten die beiden jungen Athleten aus Grevesmühlen schon einige gute Leistungen zeigen.
 
Seinen ersten Westmecklenburgischen Meistertitel konnte Mika Heinen (M9) im Hochsprung der M10 mit übersprungenen 1,00 m gewinnen. Der erst 9 jährige startete eine Altersklasse höher, da es in seiner Altersklasse keinen Hochspungwettbewerb gibt. Über die 50 m - Stecke konnte Mika im Vorlauf in 8,75 sek. ein gutes Rennen zeigen und qualifizierte sich für den Endlauf. Im Endlauf konnte Mika in 8,81 sek. einen guten fünften Platz erlaufen.
 

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Leichtathletik: LM Block in Neubrandenburg

Henrike erreichte mit 29.65m eine neue Bestleistung im Speerwurf
Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Leichtathleten im bisherigen Jahresverlauf, zwar waren bei den Mehrkampfmeisterschaften angenehme Temperaturen und vor Regen blieben die Athleten auch verschont. Doch
litten sie dies Mal unter starken und unregelmäßigen Winden. Dennoch konnten zufriedenstellende Leistungen erzielt werden.

Zwar keine Einzelbestleistung, aber in allen fünf Disziplinen konstant und nah an seinen bestehenden Bestleistungen heran kam Niklas Burkhardt in der M15 im Block Lauf und sicherte sich mit 2378 Punkten den Landesmeistertitel vor seinem Kontrahenten Thiago Santos vom SC Neubrandenburg (2326 Punkte).

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Leichtathletik: 13 Medaillen in Büdelsdorf

Nina und Emely mit Bestleistungen im Hürdenwald.

Auch am Sonntag war eine Delegation von 6 Leichtathleten des SV Blau-Weiß Grevesmühlen unterwegs. Sie gingen bei den landesoffenen Kreismeisterschaften der Kreise Rendsburg-Eckernförde und Kiel an den Start und brachten 6 x Gold, 3 x Silber und 4 x Bronze mit nach Grevesmühlen.

Bei anfangs guten Bedingungen mit Sonnenschein und 15 Grad konnte Nina Müchler (W14) in 13,62 sek. und Emely Winzer (W14) in 14,53 sek. im 80m-Hürdenlauf neue Bestleistungen aufstellen. Diese Zeiten brachten Nina auf das Silber- sowie Emely auf das Bronzepodest. Niklas Burkhardt, der in der M15 über die gleiche Strecke an den Start ging, blieb erstmals unter der 12 Sekundenmarke. In 11,91 sek. stellte Niklas einen neuen Vereinsrekord auf und wurde mit der Goldmedaille belohnt. Über die 100 m ließ er seiner Konkurrenz keine Chance und konnte in 12,68 sek. seinen zweiten Tagessieg einfahren.

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Badminton: 3. Fun-Turnier

Spannende Spiele beim 3. Fun-Turnier in Grevesmühlen.
Am Sonnabend dem 25.05.13 fand in der Gymnasiumhalle am Tannenberg das 3. Fun-Turnier im Badminton statt.
Das Turnier fand mit 56 Aktiven eine rege Beteiligung. Eingeladen waren neben Blau Weiß Grevesmühlen auch die Mannschaften Schönberg 95, SV Schwaan und der PSV Rostock. Gespielt wurde in der Mix-Wertung. Zunächst wurden in vier Gruppen die Viertelfinalisten ermittelt. Nach spannenden Spielen im Viertel-, Halb- und Finale gingen Natalie Prescher mit Spielpartner Dirk Stötzner vom PSV Rostock als Sieger hervor. Zweite wurden Christina Schubert mit Mike Papsdorf ebenfalls aus Rostock vor Franziska Luckmann mit Andre Luckmann vom SV Schwaan. Sehr gute Vierte wurden Katrin Steffen mit Thomas Zimmer vom SV Blau Weiß Grevesmühlen. Es herrschte tolle Stimmung und Alle sind sich einig, im nächsten Jahr wird das 4. Tunier stattfinden.

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Leichtathletik: Dauerregen in Berlin und Rostock

Schwere Bedingungen für die Jüngsten in Rostock.

Bei starkem Dauerregen und Temperaturen um die 6 °C hatten Henrike Hoffmann und Finja Blum keine Chance auf die Norm für die deutschen Meisterschaften im Block Sprint/Sprung in Berlin. Dennoch starteten beide sehr gut in den Wettkampftag, so konnte Finja mit 13,25sek eine neue persönliche Bestleistung übder die 100m aufstellen und nur wenig langsamer kam Henrike mit 13,39 sek ins Ziel, die bis dahin eine Bestleistung von 13,68sek vorzuweisen hatte. Bereits im anschliessenden Weitsprung mussten beide dann aber den Witterungen Tribut zollen, Rike landetet bei 4,89m und Finja bei 4,73m. Durchaus akzeptable Weiten aber für die geforderte Norm zu wenig. Aber anstatt das Handtuch zu werfen liessen beide ihren Frust in den folgenden 80m Hürden aus. Hier lief Henrike eine neue persönliche Bestleistung mit 12,63sek ...

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Voltigieren: Kreismeister geehrt

Knapp 40 Einzelturnier und neun Gruppen aus 13 Vereinen gaben sich am Sonntag in Wotenitz ein Stelldichein beim Voltigierturnier von BW Grevesmühlen, bei dem gleichzeitig die Sieger der Kreisjugendspiele und die Kreismeister ermittelt wurden. Bei den A-Gruppen gewannen die Gastgeber mit Longenführerin Carmen Feldt auf Lord Winni der Note 5,239 das Turnier und wurden Kreismeister bei den Galoppgruppen. Bei den Nachwuchsgruppen holten sich die Wedendorfer mit Manja Boldt und Trixi den KM-Titel (5,399) vor der TSG Schönberg (5,295) mit Ulrike Groth und Contaro. In der Nachwuchs-Einzelwertung feierte der VV Wedendorf durch Jaqueline Karrasch und Alina Thom einen KM-Doppelsieg. Bronze ging an Tessa Heller von BW Grevesmühlen. Bei den „Großen“ holte sich Toni Brummer von BW den Kreismeistertitel. Silber ging hier an Josephine Korschen von der TSG Schönberg.

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Leichtathletik: Henrike erstmals über fünf Meter.

Henrike springt in Greifswald Bestleistung (5.16m)

Nach dem gelungenen dreifachen Freiluftauftakt (die OZ berichtete gestern ausführlich) schoben die Leichathleten gleich ein Super-Wochenende hinterher. In Sternberg verbesserte Pia Ruthenberg ihre erst drei Tage zuvor aufgestellte Bestleistung im Stabhochsprung auf 2,30 m und sprang damit die vom DLV geforderte Kadernorm. Und sie setzte mit 2,40 m noch einen drauf.

 

Beim Akademischen Sportfest in Greifswald unterstrich Henrike Hoffmann (AK 15), dass sie sich gleich zu Beginn der Saison in einer sehr guten Verfassung befindet. Im Blockwettkampf Sprint/Sprung startete sie mit einer persönlichen Bestleistung über die 80 m Hürden mit 12,85 sek. Kurz darauf steigerte sie ihre Bestleistung im Weitsprung von 4,97 m auf 5,16 m und lag bis dahin auf rang Zwei in einem recht großen Teilnehmerfeld. Beim Speerwurf konnte sie aufgrund des Rückenwindes mit knapp 25 m nicht ganz an ihre Bestleistung anknüpfen und nach einem guten 100 m-Lauf (13, 80 sek.) sowie der Einstellung ihrer Bestleistung im Hochsprung mit 1,40 m wurde sie am Ende mit 2494 Punkten Vierte und verfehlte damit nur um 81 Punkte die Norm zu den Deutschen Meisterschaften.

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